
Interview mit Paul F. Welter von bayshore.ai
Paul F. Welter ist Mitgründer von recode.law und Volljurist – doch sein Weg in die Rechtswelt war alles andere als klassisch. Aufgewachsen mit einer Leidenschaft fürs Programmieren, hat er früh verstanden, wie weit die juristische Welt technologisch hinterherhinkt. Mit Bayshore will er das ändern: eine KI-Plattform, die Compliance- und Rechtsabteilungen von überfüllten Posteingängen und wochenlangem E-Mail-Pingpong befreit – und Unternehmen die Kontrolle über ihre eigenen rechtlichen Prozesse zurückgibt. Im Interview spricht er über seinen ungewöhnlichen Werdegang, die Idee hinter Bayshore und was er Studierenden rät, die selbst gründen wollen. Du hast ursprünglich Jura studiert und jetzt ein KI-Startup gegründet. Wie kam dieser Weg zustande? Tatsächlich war der Weg eher umgekehrt – ich komme von der Technik. Ich habe mir schon als Kind das Programmieren beigebracht, weil ich Computerspiele bauen und erweitern wollte. Angefangen hat alles mit einer Game Engine, die ich mir gekauft habe – damit kamen C++ und






















